Tennisellbogen / Golferellenbogen (insbesondere laserassistiert)

Bei einem Tennisellbogen / Golferellenbogen (Epicondylitis humeri; Tennisarm / Golfarm) handelt es sich um eine sogenannte Insertionstendopathie des Oberarms am Übergang zum Ellenbogengelenk.

Eine Insertionstendopathie beschreibt nicht entzündliche oder degenerative (abnutzungsbedingte) Schmerzen im Bereich der Sehnen und Sehnenansätze, die in den meisten Fällen durch eine chronische Über- oder Fehlbelastung entstehen.

Man kann eine Tennisellenbogen (Epicondylitis humeri lateralis) von einer Golferellenbogen (Epicondylitis humeri medialis) unterscheiden.

Beide Erkrankungsformen treten häufig bei Tennis- und Golfspielern auf (Amateure sind stärker gefährdet als Profis), jedoch ist die Mehrheit der Betroffenen keiner der beiden Sportarten zuzuordnen.

Häufigkeitsgipfel: Die Erkrankung tritt vorwiegend im mittleren Lebensalter (35-50 Jahre) auf.

Die Krankheitshäufigkeit (Prävalenz) für eine Epicondylopathie liegt bei 1-3 % in der Normalbevölkerung (in Deutschland).

Verlauf und Prognose

Die Prognose der Erkrankung ist günstig, vor allem bei akuten Reizzuständen. In der Regel heilt sie nach einer konservativen Therapie (Behandlung mit Hilfe medikamentöser Therapie(en) und/oder physikalischen Maßnahmen) aus.

Es muss aber mit einer oft mehrmonatigen schmerzhaften Bewegungs- und Belastungsbeeinträchtigung gerechnet werden. Durchschnittlich beträgt die Dauer der Beschwerden 6 Monate bis 2 Jahre. 

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