Operative Behandlung des Überbeins (Ganglions)

Ein Ganglion beschreibt eine singulär (einzeln) oder mehrfach auftretende Struktur, die eine Neubildung (Neoplasie) von Gewebe darstellt.

Bei dieser Neoplasie handelt es sich um einen gutartigen Prozess, der entweder im Gelenkkapselareal oder an einer oberflächlichen Sehnenscheide auftreten kann.

Neben einer möglichen mechanischen Beeinträchtigung der umliegenden Gelenkstrukturen geht ein Ganglion häufig mit einem punktuellen Druckschmerz einher. Auch eine Hyperreagibilität (Überempfindlichkeitsreaktion) der Haut oberhalb des Ganglions lässt sich in der Regel feststellen.

Operative Behandlung des Ganglions

Bevor eine invasive Therapiemaßnahme bei der Behandlung eines Ganglions in Betracht gezogen wird, sollte eine individuelle Überprüfung eines Einsatzes der konservativen (nicht-operative Therapiemaßnahmen) Therapiemethoden erfolgen.

Im Regelfall wird zunächst nach der diagnostischen Sicherung des Befundes die Einnahme von Cortison empfohlen. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Ganglion zu punktieren und so die Schmerzen und die mechanischen Einschränkungen zu reduzieren.

Sollten trotz der eingesetzten konservativen Maßnahmen weiterhin beeinträchtigende Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen auftreten, so ist eine Operation als unumgänglich anzusehen.

Bei dem Eingriff sorgt der Operateur dafür, dass neben dem Ganglion keine nicht-pathologisch veränderten Gewebe geschädigt oder entfernt werden. Insbesondere Meniskus-Ganglien werden so behandelt, dass keine Folgeschädigung am betroffenen Meniskus auftreten.

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